Dreh und Post-Produktion mit Xenon-TV

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Für unser Feature „Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann“ sind – wie es sich für ein Multimedia-Projekt gehört – natürlich auch Videos vorgesehen. Wir haben uns zunächst dafür entschieden, die MusikerInnen im Video zu zeigen und mit ihnen vor der Kamera über ihre Meinungen und Erfahrungen zum Thema zu sprechen – während wir mit der Musikjournalistin, der Labelchefin, der Tontechnikerin und den ExpertInnen zum Thema Audiointerviews führten. Unterstützt wurden wir bei den Videos von Xenon, dem Ausbildungsfernsehen des MIZ.

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Filmdreh in Köln

DIe Mitglieder der Band Die Heiterkeit trafen wir Anfang September in Köln, wo die Band im Rahmen ihrer Tour am Abend ein Konzert spielen sollte. Der Dreh fand nahe der Konzert-Location bei schönstem Sonnenschein auf einer Wiese des Kölner „Grüngürtels“ statt, einem einem sich einmal rund um die halbe Stadt ziehenden schmalen Park, der von etlichen breiten Straßen geteilt wird, auf denen sich an diesem Tag vor allem Fans der Band „Unheilig“ Richtung Rheinenergiestadion bewegten (letztes Konzert!). Die Band war mittelmäßig begeistert von der Hitze und auch vom Thema, „Frauen im Pop“. Warum? Das allein ist auch schon eine Aussage zum Thema und verraten wir dann im kompletten Interview. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

Zu Hause bei Bernadette La Hengst

In Köln drehten wir selbst, in Berlin bekamen wir dann Unterstützung von Ulrike und Jakob von XENON. Wir besuchten die Musikerin Bernadette La Hengst  in ihrer Wohnung in Berlin Mitte, wo sie sich ein Musikzimmer eingerichtet hat. Jede Menge Instrumente und Technik stehen herum; ein Klavier, Mikrofone, Kabel, Amps sowie mehrere Keyboards und Gitarren, die La Hengst vor der Kamera noch  in Szene setzt, „damit man im Bild nicht nur das Klavier sieht“. Dazu hängt die Berliner Musikerin noch ein großes weißes Stoffbanner mit dem Schriftzug “Café Europa” an die Wand, das auf ihr letztes musikalisches Projekt verweist.

Anfang der 90er hat La Hengst die Band Die Braut haut ins Auge gegründet, die man heute der Hamburger Schule zuschreibt. Im Vergleich zu Zeiten der Hamburger Schule habe sich in der Indie-Szene in Sachen Gleichberechtigung nicht wirklich viel getan, erzählt uns La Hengst und verrät uns einiges aus ihrer Zeit in der Indie-Szene, die sie noch heute als „Männerdomäne“ beschreibt.

Auch hier gibt es eine kleine Vorschau aufs ganze Interview:

Die ganze Geschichte gibt es bald auf geschichten.detektor.fm zu lesen.

 

 

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