Von der Idee zum Dummy

7e

Der Meilenstein für den Monat Juni war die Erstellung unseres ersten Dummys. Kein kleiner Stein, könnte man sagen – mussten wir doch dafür festlegen, welche Tools wir für unser Scrollytelling in Betracht ziehen und testen wollen und dazu den Leitfaden unserer Geschichte festklopfen. Denn zu Beginn standen wir erst mal vor zwei großen Aufgaben. Zum einen mussten wir festlegen, wie wir den Dummy inhaltlich befüllen und diesen Inhalt auch erstellen, sprich: Recherchieren, Interview führen und aufbereiten, Daten aufbereiten, Bilder heraussuchen, den Text schreiben, redigieren u.s.w. Zum Anderen mussten wir uns die Form überlegen – Welche Tools brauchen wir um was zu erzählen, welche Funktionen und welches Design hätten wir gerne? Das wohl Aufwändigste war wohl, die einzelnen Tools selbst im Backend zu testen und dabei einzuschätzen, ob das Tool auch im Redaktionsalltag einsetzbar ist. Dabei fanden wir vor allem:

Jede Menge Bugs

Fangen wir mit dem nervigsten an: Errors. Errors halten auf. Errors bringen einen aus der Ruhe. Und wenn sie so häufig kommen, wie bei uns, dazu noch in leuchtendem rot, kann man schon mal ungehalten werden:

via GIPHY

Außerdem funktionieren viele Elemente, die wir gerne drin hätten, einfach noch nicht. Vom flying element am Rand über Info-Boxen bis hin zu einer ästhetisch ansprechenden Kapitelleiste.

Tolle Tools

Mal davon abgesehen, konnten wir aber auch einige Erfolge verzeichnen – besonders beim Einbinden externer Tools. Wir haben uns schließlich für folgende Tools entschieden:

Slider RevolutionFür Slides, auf denen Bilder, Texte und Videos eingebunden werden sollen. Außerdem können Bilder annotiert werden. Und vielleicht noch viel mehr, das wir noch gar nicht entdeckt haben.
Toll ist, dass man auch mal nach links und rechts klicken kann und nicht nur vertikal scrollt, es sieht extrem schick aus und man kann unterschiedliche Medien einbinden.
Das Ganze ist recht aufwändig, man muss extrem viel einstellen und ausprobieren. Das Tool kopstet einmalig 19 US$. Hier geht’s zu unserem Erfahrungsbericht.

GeniallyFür Slides, auf denen wie bei Slider Revolution Bilder, Texte und Videos eingebunden werden können und außerdem auch Audios, Charts, Animationen, annotierte Bilder – eigentlich fast alles
Das Ganze sieht auch noch hübsch aus. Abzüge gibt es bei der Responsivität, denn es sind keine unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten für Desktop und Smartphone möglich, sowie das fette Logo des Anbieters. Das auszublenden hat seinen Preis. Mehr Infos in unserem Erfahrungsbericht.

ThinglinkFür das Annotieren von Bildern. Annotiert werden können Texte, Links, Bilder, Youtube-Videos und Soundcloud-Audios
Besonders gut gefallen hat uns die Responsivität – hier läuft alles wie am Schnürchen, egal ob auf dem Desktop, dem Tablet oder dem Smartphone. Ein Manko ist die fehlende Möglichkeit die Annotationen zu formatieren – wer das möchte, muss zahlen. Außerdem ist, wie so häufig, bei der kostenfreien Version das Logo zu sehen. 

SoundcloudFür Audios und Playlisten
Soundcloud funktioniert immer, einwandfrei und lässt sich einfach einbinden. An den Funktionen gibt es wirklich nichts zu meckern. Das größte Problem dabei ist eigentlich die Optik: Soundcloud-Audios sehen immer gleich aus. Zwar kann man Bild und Größe ändern, die typische Soundcloud-Optik ist jedoch schwer zu umgehen. Außerdem wird man in der mobilen Ansicht leider häufig aufgefordert, sich das ganze doch lieber auf der genuinen Soundcloud-Seite anzuhören, statt im Artikel.

SoundciteFür das Hinterlegen von Audios im Fließtext
Soundcite ist eines unserer Lieblings-Tools. Selten ließ sich ein Tool einfacher einbinden, es sieht auf jedem Gerät schlicht und schön aus und es funktioniert. Immer. Soundcite wird komischerweise kaum von anderen Seiten, Longreads etc. genutzt und hat daher, zumindest jetzt noch, Originalitätsfaktor. Nein, es gibt wirklich nichts zu meckern.

InfogramZum Erstellen von Diagrammen
Tools für Diagramme gibt es zu hauf. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Getestet haben wir neben Infogram auch Chartblocks und Piktochart – unseren Erfahrungsbericht können Sie hier lesen.

Playbuzzkann extrem viel: Quizze, Flipcards, Rankings, Abstimmungen, etc. Wir haben Playbuzz für eine Umfrage genutzt.
Playbuzz ist wirklich kinderleicht zu bedienen. Wie bei den meisten anderen Tools wird dort jedoch ein nicht zu übersehendes Produkt-Logo mit angezeigt.

Vieles an Tools hat es nicht in unseren Dummy geschafft. Unsere Lieblinge stellen wir bald auf unserem Blog vor.

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