Pop bis Populismus – Die Themenfindung

IMG_1987

Viele, viele Klebezettel, Flipchart-Blätter und Google Doc-Seiten haben wir vollgeschrieben, bis wir unser erstes Thema fanden. Denn wir starteten mit einer Flut von Themenideen in das Projekt:

WP_20160518_14_08_51_Pro[1]“Musik & Nachhaltigkeit” zum Beispiel. Oder auch “Queer Pop & Gender”.  “Crowd Music”, “Frauen im Musikbusiness”, “Dschihad Rap”, “Pop & Politik”, “Pop & Populismus”. Oder sollten wir einfach nur verschiedene Bands und Szenen beleuchten?

Nachdem wir uns zunächst auf fünf Themen geeinigt und dann jedes kurz diskutiert und skizziert hatten, stellte sich recht schnell heraus, welches Thema wir zuerst behandeln würden: Frauen im Musikbusiness. Oder anders formuliert: Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann.

Pop ist klein weißer, heterosexueller Mann – Das Thema

Das Thema ist gut geeignet, um es als Scrollytelling aufzuarbeiten, da es viele interessante Facetten, Aspekte, Daten, Protagonistinnen, Geschichten und Fragestellungen bietet: Welche Stellung haben Frauen im Jahr 2016 im Musikbusiness? Wie hat sich ihre Rolle gewandelt? Werden Musikerinnen anders behandelt als Musiker? Warum gibt es viel weniger Frauen in Bands als Männer? Liegt es an den Frauen selbst? Und wie sieht es in anderen Branchen-Bereichen aus – bei Labels und Promofirmen, beim Booking, in Plattenläden, hinter der Bühne, auf Festivals, im Internet oder auch im Musikjournalismus?

Dabei geht es nicht um männliche und weibliche Stereotype; wir wollen die verschiedenen Perspektiven des Themas abbilden. Im Vordergrund stehen die persönlichen Erfahrungen, Expertisen, Meinungen und Geschichten von Musikerinnen und Frauen aus der Musikbranche, die durch Daten und Expertengespräche ergänzt werden.

"Deutschsprachig, elektronisch, (weiblich, ) da wird die Luft tatsächlich dünn." (Quelle: klick.pop)
„Deutschsprachig, elektronisch, (weiblich, ) da wird die Luft tatsächlich dünn.“ (Quelle: klick.pop)

Leave a Comment