4354 Worte. 400 Ideen.

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Zum Projekt-Start wurden wir drei nach Leipzig in die Redaktion von detektor.fm eingeladen. Im dreitägigen Kick-Off haben wir das Projekt auf die Rollbahn gebracht, damit wir später in Babelsberg richtig abheben können. Mit dabei waren die Auftraggeber Christian Bollert und Gregor Schenk von detektor.fm und die Projektkoordinatorin Marion Franke vom MIZ Babelsberg. Daneben haben wir auch den Programmierer Torsten Baldes kennen gelernt, den wir in den nächsten Monaten mit unseren Ideen behelligen und der bereits einen ersten Entwurf zu zeigen hatte.

Kick-off in Leipzig bei detektor.fm

Caterina, Isabelle und Birte beim Teambuilding
Caterina, Isabelle und Birte beim Teambuilding (Foto: Harald Steinhausen)

Zwei Tage haben wir darauf verwendet, die Erwartungen von allen Projektpartnern aufeinander abzustimmen. Außerdem haben wir einen ersten Blick auf Tools und bereits vorhandene Formate geworfen und uns Gedanken zu Themen gemacht, denen wir uns inhaltlich widmen könnten. Am dritten Tag haben wir schließlich in einem Teambuilding unsere gegenseitigen Stärken und Schwächen kennengelernt und ein gemeinsames Arbeitskonzept erarbeitetet.

Die ersten Tage im MIZ Babelsberg

Im MIZ Babelsberg haben wir Ende Mai unser weitläufiges Büro bezogen. Für die kommenden sechs Monate wird dieser Raum von uns mit Einfällen und Plänen gefüllt. Es hat dauerte nicht lange, bis wir die weißen Wände mit Klebezetteln voller Ideen tapeziert hatten.

Die erste Woche verging wie im Flug – schließlich war sie mit einer Vielzahl an Aufgaben gefüllt:

Caterina und Birte vorm klick.pop-Flipchart-Kalender
Caterina und Birte vorm klick.pop-Flipchart-Kalender (Quelle: klick.pop)
  • Um einen Eindruck zu bekommen, wie der Status Quo von Scrollytelling ist, recherchierten wir Beispiele für gelungene Multimedia-Geschichten und analysierten diese. Unsere Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.
  • Außerdem durchkämmten wir das Internet nach Software, die für unser Projekt nützlich sein könnte: Wir brauchten zum Beispiel eine Möglichkeit, Audios an bestimmten Stellen in Texten einzubinden – und zwar so, dass sie eine sinnvolle Ergänzung zum Text anstatt eines störenden Elements darstellen. Ein Tool mit dem das gut umgesetzt werden kann, ist Soundcite. Weitere Software stellen wir euch bald hier vor.
  • Neben der technischen Recherche und der Erhebung des Ist-Zustands im Scrollytelling begannen wir auch mit der inhaltlichen Arbeit unserer eigenen Geschichte – wir brainstormten musikjournalistische Themen, die wir gern in einem Scrollytelling umsetzen würden. Zu den Favoriten gehörten zum Beispiel “Pop & Populismus” oder “Dschihad Rap” – gewonnen hat am Ende das Thema “Frauen im Musikbusiness”. Unsere Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.
  • Während wir die anderen Aufgaben verfolgten, dachten wir zudem darüber nach, wie unser Projekt heißen sollte. Am Ende fanden wir einen Namen, der Musikjournalismus und Internet symbolisiert – und gleichzeitig einen ganz eigenen Klang hat: Klick.Pop. Hier geht’s zu den Ergebnissen.

Am Ende der Woche hatten wir tatsächlich ein 19-seitiges Rechercheprotokoll verfasst. Über 4000 Worte und 400 Ideen in 4 Tagen.

Taylor, unser viertes, inoffizielles Teammitglied
Taylor, unser viertes, inoffizielles Teammitglied (Quelle: klick.pop)

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